Stand: 23. November 2014

Wappen der Deutschen aus Russland

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. (Landesverband Hamburg)

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Der Vorstand

1. Vorsitzender
Dr. Otto Horst, Röpers Weide 40, 22605 Hamburg, (040) 8811941

Stellvertreterin
Irma Stumpf

Schriftführer
Viktor Schulz

Kassenwart
Artur Singer

Kinder- und Jugendarbeit
Ina Rudi

Kassenprüfer
Dr. Wilhelm Liebert

Kassenprüferin
Sofia Massold


Link zur Homepage der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. (deutschlandweit)


Link zum Film "Die Russlanddeutschen - Auf der Suche nach Heimat"


Gekommen - Gewonnen am 26. Oktober 2014

Foto für Volk auf dem Weg

v.l.: Alexander Grams, Dimitri Sartison, Dima Weimer, Alexandra Ruppel-Herd, Ina Menzer, Elmira Stahl, Arthur Steinhauer, Andreas Grutzeck, Hans-Detlef Roock, Stefan Müller, Gottlieb Krune, Claudius von Rüden, Artjom Schetnikow, Dr. Otto Horst, Annemarie Horst, Michael Horst, Jorge Birkner, Simone Gündüz, Imke Nicolaisen


Wahrhaft weltmeisterlich ging es am 26. Oktober bei unserer Veranstaltung unter dem Motto "Gekommen - gewonnen" zu, denn gewonnen hatten sie schon oft - unsere Gäste Ina Menzer, Dima Weimer und Dimitri Sartison, allesamt Weltmeister im Boxen bzw. Kickboxen!

Gemeinsam mit dem Hamburger Verein der Deutschen aus Russland unter dem Vorsitz von Gottlieb Krune hatte die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland mit ihrem Vorsitzenden Dr. Otto Horst in die Aula der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule geladen, wo die drei Sportler unseren Gästen im Interview mit Artjom Schetnikow sowie Annemarie und Michael Horst schilderten, wie es ihnen durch Fleiß und Durchhaltevermögen gelang, in die Riege der erfolgreichsten Sportler Deutschlands, ja der Welt, aufzusteigen.

Auch Arthur Steinhauer von der Unternehmensgruppe Monolith, Alexander Grams sowie Alexandra Ruppel-Herd und Olga Franz konnten davon berichten, wie sie in Deutschland Fuß gefasst haben und bereits seit Jahren erfolgreich im Berufsleben stehen.

Jorge Birkner, der Integrationsbeauftragte des Bezirksamtes Bergedorf, der selbst von Deutschen aus Südamerika abstammt, rundete die Berichte schließlich ab. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass eine Initiative der Hamburger Verwaltung dazu geführt hat, dass bereits mehr als 10 % der Beamten in der Hansestadt einen Migrationshintergrund aufweisen, wie Stefan Müller vom Zentrum für Aus- und Fortbildung erklärte. Er rief dazu auf, sich auch weiterhin für ein Studium oder eine Ausbildung im öffentlichen Dienst zu bewerben.

Gratulationen, ein kleines Präsent und Blumen gab es für Elmira Stahl, die seit langem erfolgreich in den verschiedenen Organisationen der Deutschen aus Russland tätig ist und kürzlich ihren 75. Geburtstag feiern konnte.

Nahezu 300 Gäste hatten den Weg nach Osdorf gefunden, denn neben diesen Highlights gab es auch die Wanderausstellung der Landsmannschaft zu bestaunen, die laufend neue Inhalte präsentiert. Josef Schleicher und Jakob Fischer gelang es wieder einmal, die Zuschauer für die Geschichte der Deutschen aus Russland zu interessieren. Gekonnt und kurzweilig moderierte Jakob Fischer den Nachmittag und sorgte natürlich auch für die musikalische Unterhaltung der Gäste.

Ganz besonders erfreulich war die große Zahl an hochkarätigen Ehrengästen, die wir begrüßen konnten: Dr. Liane Melzer, die Leiterin des Bezirksamtes Altona, richtete sich mit einem Grußwort an die Gäste. Andreas Grutzeck, der stellvertretende Vorsitzende der Bezirksversammlung Altona, wies darauf hin, dass die Deutschen aus Russland sich keineswegs abschotten, sondern im Gegenteil einen offenen Umgang mit anderen pflegen. Auch Claudius von Rüden, SPD-Abgeordneter der Bezirksversammlung Altona sowie Imke Nicolaisen von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, die unsere Veranstaltungen regelmäßig unterstützt, begrüßten die Gäste. Frau Nicolaisen verlas ein Grußwortschreiben des Sozialsenators Detlef Scheele, der leider nicht anwesend sein konnte. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Hans-Detlef Roock, wies im Einzelinterview noch einmal darauf hin, dass auch er die Integration der Deutschen aus Russland für gelungen hält. Die Gruppe "Alexander" sorgte für die musikalische Begleitung.

Was könnte schöner sein als den Nachmittag mit einem bunten Musik- und Tanzprogramm zu beenden! Die Tanzgruppe "Überraschung" unter der Leitung von Irina Zoll, die Folkloregruppe "Sonnenschein" und die Gruppe "Junge Herzen" machten den Anfang und wurden abgelöst von der kleinen Evelina Schröder, die sich bereits mehrfach mit ihren Liedern "Mama" und "Oma so lieb" in die Herzen der Zuschauer gesungen hatte. Staunen konnten wir nur über die gesanglichen Fähigkeiten der Duos "Claudia und Tatjana" sowie "Rita und Anja", die sich über viel Beifall freuen konnten. Auch die Chöre "Abendstern" und "Hoffnung" unter der Leitung von Karl Kremer, der mit seinem Akkordeon für eine gelungene Begleitung sorgte, fanden viel Anklang. Waldemar Sabroda begeisterte mit selbst komponierten Liedern und wurde nicht ohne eine Zugabe von der Bühne entlassen. Für viel Schwung sorgte Nina Schneider, die mit ihrer Gitarre nicht nur Besinnliches sang, sondern auch mit Zigeunermelodien überzeugte. Im großen Finale traten noch einmal alle Beteiligten auf die Bühne, um sich zu verabschieden. Wir hoffen, auch bei unseren nächsten Veranstaltungen wieder alle bei uns begrüßen zu dürfen.

Der Vorstand


Sie können sich folgendes Dokument als PDF File ansehen oder downloaden:

Einladung zum Volksliedernachmittag am 8. März 2014